Venedig …

Venedig - Blaue Stunde, 2017.jpg… ‚dieses Labyrinth für Schnecken, das seine Maße und sein Tempo aus dem 16. Jahrhundert konserviert hat.‘  –  Jean-Paul Sartre, aus Königin Albemarle oder der letzte Tourist

In diese Stadt, die ihr ganz eigenes Tempo hat, das durch nichts zu beeinflussen ist, in diese Stadt werde ich morgen mit meiner Freundin und Kollegin Liane Käs  wieder einmal reisen, um dort zu malen, um ein wenig der Realität des Festlandes zu entfliehen und mich der Illusion der Stadt hinzugeben.

Es muss einmal gesagt werden

Natürlich weiß ich, dass hier im Internet schon genügend über das Urheberrecht geschrieben wurde. Aber aus gegebenem Anlass will ich mich dazu äußern. Es ist schon sehr unverfroren, wenn Malkursteilnehmerinnen in mein Atelier kommen und als erstes einmal ihren Fotoapparat zücken und meine Bilder ungefragt ablichten. Zur Info: Es ist ein Teil meines Hausrechtes, dass ich sagen kann, ob in meinem Atelier fotografiert werden darf, dies gilt nicht nur für meine Person sondern auch für meine Werke. Ohne zu fragen, dies hinter meinem Rücken zu tun, in der Hoffnung, dass ich das nicht mitbekomme ist einfach ziemlich respektlos. Selbiges gilt natürlich, wenn sich besagte Malkursteilnehmerin später mein Werk schnappt, vor sich hinlegt und es eins zu eins kopiert. Dieses Bild war nicht einmal Thema des Kurses. Nachdem ich sie darauf angesprochen und auf das Urheberrecht aufmerksam gemacht habe, sie auch fragte warum sie mich nicht um Erlaubnis frägt, kam nur die Antwort: Du warst ja gerade mit einem anderen Kursteilnehmer beschäftigt. Die Erlaubnis zum Kopieren habe ich ihr nicht erteilt.

Besagte Kursteilnehmerinnen stellen auch immer wieder aus ….  Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Hierzu kann ich nur sagen:  Es ist nicht generell verboten, das Werk eines anderen als Grundlage für ein eigenes neues Werk, z.B. eine Fotocollage oder ähnliches, zu verwenden. Es muss aber ein gewisser Abstrahierungsgrad, also ein eigener Ausdruck geistiger bzw. kreativer Schöpfung hinzukommen. Dies ist bei einem bloßen Abmalen aber nicht der Fall, so dass dieses Vorgehen ohne meine Zustimmung leider eine Urheberrechtsverletzung darstellt.

Es wird gesagt, dass ich ein ganz umgänglicher Mensch sei, aber das war dann wirklich zu viel. Die Damen waren das letzte Mal in meinem Atelier. Bestehende Anmeldungen zu meinen Kursen wurden meinerseits abgesagt.

 

Der Blick zurück

Der Blick zurück – Impressionen aus der Heimat*

*)Hei|mat  – Land, Gegend oder Ort, in dem man geboren und/oder aufgewachsen ist oder sich zu Hause fühlt, ein gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einem bestimmten Landstrich

Gezeigt werden Bilder aus meiner Heimat (eine Heimat von vielen) im Rathaus Aitrach – Vernissage: Freitag, 28. Oktober 2016, 19 Uhr

Reisen (3)

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben. – Alexander von Humboldt

 

Gut, dass ich in Ulm Menschen treffe, die sich die Welt anschauen *;-)